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Kletterwand “neverest”

Die Kletterwand „neverest” ist ein von Sportwissenschaftlern, Architekten und Pädagogen entwickeltes und in Kita und Schule erprobtes didaktisches Instrument. Ihr hervorragendes Merkmal ist die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten für Sport, Spiel, Freizeit und Unterricht. Die Kletterwand „neverest” kann an alle baulichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Die Einfachheit der Materialien macht sie zu einem flexiblen didaktischen Instrument für alle Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, die ein Angebot zur Gesundheitsförderung und Bewegungserziehung für Kinder und Jugendliche machen wollen. Sie ist bereits an vielen Schulen in Deutschland, vor allem in Berlin und Brandenburg eingebaut worden und wird dort mit Erfolg eingesetzt. Die Kletterwand „neverest” wird u. a. von Orthopäden und Kinderärzten empfohlen.

Die Kletterwand gibt es in drei Versionen:

  • Wandmontage
  • freistehendes Kletterobjekt (Vieleckversion)
  • Kombiversion (Wandmontage und freistehendes Kletterobjekt

Kletterwand – als therapeutisches Instrument

Die Kletterwand „neverest“ eignet sich für alle Praxen, die mit neuen Therapieansätzen in der Orthopädie, der Neurologie und der Verhaltenstherapie arbeiten wollen. Der Vorteil: die Stand- und Kletterhöhe übersteigt nicht die EU DIN Norm von 60 cm. Daher sind aufwändige Fallschutzmaßnahmen nicht notwendig. 

Das Therapeutische Klettern ist eine relativ neue Therapieform. Die publizierten Erfahrungen weisen auf positiven Prognosen in Bezug auf den Krankheitsverläufe hin. Therapeutisches Klettern* wird vor allem in der Orthopädie sowie der Neurologie zur Rehabilitation eingesetzt. Inzwischen wird Klettern auch von Psychologen im Rahmen einer Psychotherapie oder Verhaltenstherapie genutzt. Beim therapeutischen Klettern geht es nicht um das Erreichen eines sportlichen Trainingseffekts. Bei der Klettertherapie geht es um Rehabilitation im Bereich der Motorik, bei der Behandlung von Koordinationsstörungen, der Förderung der Fein- und Grobmotorik, der Entwicklung von Kraft, Ausdauer, sowie der Reaktionsfähigkeit der Reflexe. Beim therapeutischen Klettern werden das Gleichgewicht, die Tiefen- und Oberflächensensibilität, die räumliche Wahrnehmung sowie die Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers gefördert. Die angestrebten Effekte sind die Steigerung des Selbstbewusstsein, des Selbstwertgefühl, des Vertrauens in die eigenen Kräfte. Die geistigen Fähigkeiten werden begleitend durch das Definieren individueller Ziele, einer Handlungsplanungen und das Erstellen von Problemlösungsstrategien verbessert.

Effekte beim Klettern

Klettern besitzt einen hohen Motivationscharakter. Die betreuten Personen gewinnen Selbstvertrauen in ihre körperlichen Fähigkeiten. Beim Klettern ist die Kombination von dynamischer Muskelarbeit notwendig (dynamisch-konzentrisch, dynamisch-exzentrisch). Die Muskeln werden durch geschlossene Muskelfunktionsketten bewegt. Im Rahmen von dreidimensionalen Bewegungsmustern werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in den Muskeln und Sehnen, Gelenkkapseln und Bindegewebe angeregt. Die durch das Klettern ausgelösten Druck-, Streck- und Zugbewegungen bewirken Dehnungsreize, Anspannung und Entspannung in der Muskulatur. Klettern ist eine ganzheitliche, alle Muskeln beanspruchende Bewegungsform, bei der ständig der Körperschwerpunkt und das Gleichgewicht durch Muskelarbeit kontrolliert werden muss.

Die Kletterwand entspricht der Din EN-Norm 1176, Din EN Norm 1170, TB 105, 116

ANSPRECHPARTNER

Herr Alexander Juds
Gärtnerstraße 14
13055 Berlin
Telefon: 030.98 19 60 48
Telefax: 030.98 19 60 55
E-Mail: tischlerei@lwnet.de

AGB

Anwendungsbeispiele der Kletterwand

IFU-Cert
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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